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- Die Liebe der Bösen Buben in:
Heribert
Döring-Meijer (Hrsg) Die entdeckte Wirklichkeit; Junfermann
2000
- Leseprobe
Je
mehr
ich den Anspruch auf exakte Diagnose oder Korrektur hinter mir
lassen
kann, desto mehr kommt wahres Verständnis; stilles,
demütiges, mitfühlendes
Verständnis; ein Verständnis für das So-Sein
gestörter Kinder, das in ihren
Augen nicht nur die adäquateste Form von Sein darstellt, sondern
oft auch die
einzige. Und mitunter entstehen in dieser Haltung Momente des
Einvernehmens mit
den Kindern; Momente des Schulterschlusses: Ich und der Junge auf der
einen
Seite, die Störung und das „Fehl-Verhalten” auf der anderen. Wir
können diese
Störung betrachten, ihre Wirkung sehen und der Junge kann sich
entscheiden, ob
er sie ablegen will. Wenn ja, gebe ich ihm Hilfestellungen.
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- Ein Anfang lässt sich immer finden in:
H.
Döring-Meijer (Hrsg) Systemaufstellungen, Junfermann
2003
- Leseprobe:
Die
größte
Herausforderung
systemischen Arbeitens in der Schule ist vielleicht das
„vorurteilsfreie“ und
auch das „zielfreie“ Schauen. Es steht dem Auslaufmodell des
Oberlehrers
gegenüber und beinhaltet die Infragestellung des eigenen
Wertesystems, ja
stellenweise sogar des eigenen Selbstbildes. Leider ist dies nicht
Bestandteil
der staatlichen Lehrerausbildung und muss daher entweder schmerzlich
„on the
job“ gemacht werden oder in privaten Lehrerfortbildungen.
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- Der Achmed
fährt
auch mit in: Michael Knorr (Hrsg): Aufstellungsarbeit in
sozialen und pädagogischen Berufsfeldern,
Dieses Buch ist leider vergriffen, kann aber als Online-Version
erworben werden Carl-Auer-Verlag,
2004
- Leseprobe:
Systemisches
Arbeiten
im sozialen
Bereich ist meist ein sehr langwieriger Prozess. Das liegt nicht nur
daran,
dass der Mehrheit unseres Klientels diese Art zu denken fremd ist,
sondern auch
daran, dass wir als Lehrer keinen expliziten Auftrag dazu haben. Aus
diesem
Grund scheint
es mir umso wichtiger, eigene Strategien der Berufsbewältigung zu
entwickeln.
Dazu gehört, dass ich nicht das Bild habe, zur „Gesundung“ der
Schüler und
ihrer Familien beitragen zu müssen, sondern dass es genügt,
ein gewisses
Angebot zur Anregung des Selbstwachstums zu machen. Manchmal fühle
ich mich dabei,
als gehe ich mit einem Bauchladen umher.
Manche nehmen etwas von mir und andere schauen nur. Der
immense
Vorteil meines Berufes ist, dass ich am Abend nicht unbedingt etwas
verkauft
haben muss.
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- „Mein Sohn wird ein Verbrecher” in: Praxis
der Systemaufstellungen 1/2004
- Leseprobe:
Das Klientel
kommt nicht freiwillig. Und oftmals
sind die Beteiligten an einer Lösung nicht wirklich interessiert.
Es herrscht
natürlich die linear-kausale Denkweise vor und so findet sich am
Ende nicht selten
ein Anderer, der „an allem“ Schuld ist. So ist systemisches Arbeiten in
diesem
Bereich eher ein „sich-herantasten“. Und man ist aufgefordert,
ständig in der
absichtslosen Mitte zu sein; im Angesicht des Schlimmen und auch –
vielleicht
noch schwerer – wenn sich Erfolg einstellt.
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- ADS - verstehen und ganzheitlich heilen, Herder-Verlag
2005 (2. Aufl April 2006)
- Leseprobe:
Systemisch
betrachtet
hat nicht das Kind ADS sondern das System, also
die Familie, die Schule, vielleicht das Schulsystem oder die Kultur.
Für uns Systemiker ist das Kind nur der Teil, der ADS zum Ausdruck
bringt, eben der, der das Symptom des Systems trägt. Es hat nicht
direkt etwas mit seinem Wesen zu tun, außer, dass er meist der
Stärkste ist, der, dem man diesen Job zumuten kann. [...]
Kürzlich
sah ich im Fernsehen eine Reportage. Es wurde dabei von einem
großen deutschen Freizeitpark berichtet, in dem ein Psychologe
ein Büro
eröffnet hat. Dort kann man an einem Ein-Tages-Seminar zur
Bewältigung
seiner „Achterbahnangst“ teilnehmen. Im Interview erschuf der
Psychologe den Kontext, dass man sich in der modernen
„Fun-Gesellschaft“ eine solche Angst nicht leisten könne, dass
einem
diese Angst von der Teilnahme am sozialem Geschehen ausgrenze und
deshalb behandelt werden solle. Es gibt hier zwar noch kein Soll und
gottseidank auch kein Medikament, aber einen neuen Kontext, in dem auch
diese Steigerung möglich wird.
Und wieder taucht in der systemischen Betrachtung die detektivistische
Frage auf, in welchem Kontext macht ADS einen Sinn?
- Dezember 2006: Die polnische Übersetzung
erscheint in Krakow beim Verlag Wydawnictwo
WAM
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- „Kinder ganz annehmen“ in: Systemische
Aufstellungspraxis 3/2005
- Leseprobe:
Es hat sich
immer mehr gezeigt, dass ein
wichtiges Ziel „Selbstverantwortung“ heißt. Selbstverantwortung
lässt sich
jedoch nur erreichen, wenn ich als Lehrkraft auch solche
Verhaltensweisen zur
Diskussion stelle und in ihrer Wirkung betrachte, die ansonsten eher
unerwünscht sind. Verantwortung können Schüler nur
für solche Verhaltensweisen übernehmen
lernen, die sie auch zur Disposition stellen dürfen.
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Wichtige
Veröffentlichungen
anderer Autoren
I Zu ADS
- Armstrong: „Das Märchen vom ADHS-Kind“ /
Junfermann-Verlag
- Aust-Claus + Hammer: „Das ADS-Buch“ / Oberste Brink
- Peter R. Breggin: „Giftige Psychiatrie“ /
Carl-Auer-Systeme-Verlag
- R. DeGrandpre: „Die Ritalin-Gesellschaft“ / Beltz
- Hallowell und Ratey: „Zwanghaft zerstreut“ / rororo
- G. Hüther und H. Bonney: Neues vom
Zappelphilipp“ /
Walter-Verlag
- Martin Schmela: Vom Zappeln und vom Philipp /
Carl-Auer-Systeme
- R. Voss: „Keine Pillen für den
Zappelphilipp“ /
rororo
II Zum Systemischen Arbeiten in der Schule und mit
Kindern
- M. Franke-Gricksch: „Du gehörst zu uns“ /
Carl-Auer-Systeme-Verlag
- I. Dykstra: „Wenn Kinder Schicksal tragen“ /
Kösel
III Zum Systemisch-Phänomenologischen Arbeiten
- H. Döring-Mejer
/Hrsg.): „Die entdeckte Wirklichkeit“ /
Junfermann
- H. Döring-Mejer /Hrsg.) „Systemaufstellungen“ /
Junfermann
- H.
Döring-Meijer
(Hrsg.): „Leiden ist leichter als Lösen“ / Junfermann
- B. Hellinger: „Ordnungen der Liebe“ /
Carl-Auer-Systeme-Verlag
- B. Hellinger: „Anerkennen was ist“ / Kösel
Verlag
- B. Hellinger: „Finden was wirkt“ / Kösel-Verlag
- G. Weber: „Zweierlei Glück“ /
Carl-Auer-Systeme-Verlag
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